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Die Systematik der Geckoartigen zeigt sich wie folgt:
Klasse: Reptilia (Kriechtiere)
Ordnung: Sqaumata (Eigentliche Schuppenkriechtiere)
Unterordnung: Sauria (Echsen)
Zwischenordnung: Gekkota (Geckoartige)
Des Weiteren werden Geckos in ihrer Systematik noch in Familie, Unterfamilie, Gattung und Art unterteilt.
In der Familie wird hauptsächlich zwischen Gekkonidae (Eigentliche Geckos) und Eublepharidae (Lidgeckos) unterschieden. Lidgeckos differenzieren sich im Allgemeinen durch die beweglichen Augenlieder und die Beschaffenheit der Zehen. Geckos der Familie Eublepharidae können die Augenlieder öffnen und schließen. Dabei wird nicht, wie beim Menschen das obere Lid gesenkt, sondern das untere Lid wird gehoben. Dieser Mechanismus dient vor allem zum Schutz vor Verletzungen der Augen beim Beutefang. Die Augenlieder fast aller anderer Geckos, die nicht der Familie der Lidgeckos angehören, sind miteinander verwachsen und durchsichtig. Diese durchsichtige “Brille” ist ein adäquater Schutz gegen Verletzungen des Auges, obwohl es jederzeit geöffnet ist . Die Zehen der Lidgeckos sind im Gegensatz zu den meisten Geckos am Ende nicht verbreitert und haben keine Haftlamellen, die es ihnen ermöglichen würde an glatten Wänden entlang zu laufen. Die Lidgeckos haben vielmehr am Ende der Zehen Krallen, die nicht eingezogen werden können. Diese Krallen dienen zum Graben selbst im festen Bodensubstrat und ermöglichen zudem noch das schnelle Fortbewegen auf steinigem Untergrund.
(vgl. Henkel, W.; Knöthig, M. & Wolfgang Schmidt. 2000. Leopardgeckos. Münster: Natur und Tier Verlag.)
Haltungserfahrung in diesem Bereich hat das Inuverse Team insbesondere bei Steppen und Wüstenbewohnenden Geckoarten.
Dabei befinden sich folgende Arten in unserer Obhut:
- Eublepharis macularius (Leopardgecko)
- Stenodactylus sthenodactylus (Engfingergecko)
- Tropiocolotes steudneri (Zwerggeckos)
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