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Geckos
Juveniler E. macularius

Geckos sind sehr beliebte Terrarientiere und das führt dazu, dass es zu vielen erfolgreichen Nachzuchten kommt. Deshalb sind Importe, welche für die Tiere sehr stressig sind und oftmals tödlich enden, heute eher die Seltenheit. Die Vertreter der Geckos treten in verschieden Formen und Größen auf. Einige haben Haftlamellen an den Zehen (um an glatten Wänden haften zu bleiben), andere wiederum sind mit gebogenen Krallen ausgestattet (für eine effizientere Fortbewegung auf steinigen Untergrund). Auch die farbliche Ausprägung tritt in unterschiedlichen Variationen auf.

Geckos

Geckos findet man in weiten Teilen der Welt in unterschiedlichster Form und Ausprägung. Geckos haben sich im Laufe der Evolution an unterschiedlichste Biotope angepasst und besetzen so ökologische Nischen. Einige Vertreter der Geckoartigen kommen in troischen Regenwaldgebieten vor, andere wiederum besiedeln Steppen oder gar Wüstengebiete. Die Artenvielfalt innerhalb der Geckos ist enorm. Der Wissenschaft sind derzeit mehr als 1000 Arten und 462 Unterarten bekannt. Die Haltung von Geckos in Terrarien bietet für interessierte Tierliebhaber eine hervorragende Möglichkeit, um Einblicke in die fabelhafte Welt  der Gekkota zu bekommen.

Lidschluss bei Beutefang (E. macularius adult)

Die Systematik der Geckoartigen zeigt sich wie folgt:

Klasse: Reptilia (Kriechtiere)

Ordnung: Sqaumata (Eigentliche Schuppenkriechtiere)

Unterordnung: Sauria (Echsen)

Zwischenordnung: Gekkota (Geckoartige)

Des Weiteren werden Geckos in ihrer Systematik noch in Familie, Unterfamilie, Gattung und Art unterteilt.

In der Familie wird hauptsächlich zwischen Gekkonidae (Eigentliche Geckos) und Eublepharidae (Lidgeckos) unterschieden. Lidgeckos differenzieren sich im Allgemeinen durch die beweglichen Augenlieder und die Beschaffenheit der Zehen. Geckos der Familie Eublepharidae können die Augenlieder öffnen und schließen. Dabei wird nicht, wie beim Menschen das obere Lid gesenkt, sondern das untere Lid wird gehoben. Dieser Mechanismus dient vor allem zum Schutz vor Verletzungen der Augen beim Beutefang. Die Augenlieder fast aller anderer Geckos, die nicht der Familie der Lidgeckos angehören, sind miteinander verwachsen und durchsichtig. Diese durchsichtige “Brille” ist ein adäquater Schutz gegen Verletzungen des Auges, obwohl es jederzeit geöffnet ist . Die Zehen der Lidgeckos sind im Gegensatz zu den meisten Geckos am Ende nicht verbreitert und haben keine Haftlamellen, die es ihnen ermöglichen würde an glatten Wänden entlang zu laufen. Die Lidgeckos haben vielmehr am Ende der Zehen Krallen, die nicht eingezogen werden können. Diese Krallen dienen zum Graben selbst im festen Bodensubstrat und ermöglichen zudem noch das schnelle Fortbewegen auf steinigem Untergrund.

(vgl. Henkel, W.; Knöthig, M. & Wolfgang Schmidt. 2000. Leopardgeckos. Münster: Natur und Tier Verlag.)

Haltungserfahrung in diesem Bereich hat das Inuverse Team insbesondere bei Steppen und Wüstenbewohnenden Geckoarten.

Dabei befinden sich folgende Arten in unserer Obhut:

  • Eublepharis macularius (Leopardgecko)
  • Stenodactylus sthenodactylus (Engfingergecko)
  • Tropiocolotes steudneri (Zwerggeckos)

 

Leopardgecko (juvenil)
Stenodactylus sthenodactylus
Tropiocolotes steudneri

Alle Rechte vorbehalten. Zuletzt geändert am: 06.04.2007 Bitte beachten Sie unseren Haftungsausschluss und unsere Hinweise zum Urheberrecht.

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