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Staffordshire Bullterrier 
Portrait

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Ursprung

Entwicklung der Rasse und Zucht

Die Kampfhund-Lüge

Vom Wesen des Staffordshire Bullterriers

Gesundheit

Wer eignet sich für die Haltung des Staffordshire Bullterriers

Weiterführende Literatur

Weiterführende Informationsquellen und Adressen

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Ursprung

Die Wiege dieses kleinen, kompakten Hundes steht in der Grafschaft Staffordshire, die Ihm auch seinen Namen gab. Im dortigen Bergbaugebiet, dem “Black Country”, vergleichbar mit dem deutschen “Kohlenpott” hielten sich die Bergarbeiter zum Vergnügen Hunde, die sie in dafür vorgesehenen Arenen gegen andere Tiere kämpfen ließen und mit Wetten auf ihre “Athleten” ihren spärlichen Lohn aufbesserten.

Die Old English Sports, wie die grausamen Tierkämpfe bezeichnet werden, haben eine lange Tradition. Dabei legten die Anhänger eine perverse Kreativität an den Tag. Hunde wurden für Kämpfe gegen Stiere, Esel, Affen, Dachse, Bären und sogar Löwen mit Volksfest-Charakter, aber auch gegen Ratten und Artgenossen in Hinterhöfen und Pubs missbraucht. Während sich die Bulldogs besonders im Bullenbeißen auszeichneten, also dem Stellen und Festhalten eines Bullen, war ihre Art zu kämpfen in der Auseinandersetzung mit anderen Tieren weniger “attraktiv” für die Zuschauer. Besonders die Kämpfe “Hund gegen Hund” genossen eine große Anhängerschar, da die so genannte Pit wenig Platz beanspruchte und Hundekämpfe auch nach dem Verbot der Tierkämpfe im Geheimen mit geringerem Aufwand und Kosten durchgeführt werden konnten, als Kämpfe gegen große oder exotische Tiere. Für den Hundekampf  kreuzte man daher Bulldogs (1/3) und längst ausgestorbene Terrierrassen (2/3), wie den weißen Terrier. Diese Kreuzung nannte man Bull and Terrier; sie ist der gemeinsame Urahn aller bullartigen Terrierrassen. Die Eigenart dieser Tiere war es, mit der Zähigkeit, Schmerzunempfindlichkeit und Entschlossenheit des Bulldogs anzugreifen und dabei so intelligent, gerissen und mutig wie ein Terrier zu agieren. Die “bloody sports” waren also die Grundlage der Zuchtauswahl für den Bull and Terrier. Obwohl die planmäßige Zucht mit Rassenanerkennung unter dem Namen Staffordshire Bullterrier erst 1934 begann, handelt es sich tatsächlich um eine alte Rasse, deren Wurzeln mindestens bis zum Beginn des 19.Jahrhunderts zurück reichen.

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Entwicklung der Rasse und Zucht

Ursprünglich war der Staffordshire Bullterrier größer (38,1 bis 45,7 cm) und im Verhältnis leichter (10,9 bis 17,3 kg) als der heutige Rassestandard es vorschreibt. Heute findet man auch sehr häufig Hunde, die durchaus 20 bis 25 kg wiegen, aber mit 41 cm nur knapp über dem Höhenlimit liegen. Man unterscheidet den leichteren und temperamentvolleren Terrier-Typ und den schwereren und gelasseneren Bulldog-Typ sowie den ausgeglichenen Balanced-Typ.

In Großbritannien erfreut sich die Rasse seit jeher größter Beliebtheit. Nach Deutschland fand der Staffy erstmals 1969, während der erste Wurf 1974 den Beginn der deutschen Zucht markiert. Im Laufe der Jahre eroberte der Staffordshire Bullterrier in Deutschland einen wachsenden Liebhaberkreis. Mitte bis Ende der 90er Jahre wurden pro Jahr ca. 350 Welpen im VDH gezüchtet. Im Vergleich dazu lagen die Welpenzahlen des Deutschen Schäferhundes bei ca. 30.000 im Jahr und die des American Staffordshire Terriers bei ca. 750 pro Jahr im selben Zeitraum. Mit der strengen Reglementierung der Zucht und Haltung von sogenannten Kampfhunden im Jahr 2000 kam die Zucht zum Erliegen. Heute bewahren nur noch wenige Züchter den Staffy vor dem Aussterben in Deutschland.

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Die Kampfhund-Lüge

Der Staffordshire Bullterrier wird in Deutschland von den Medien, der Gesetzgebung des Bundes- und der meisten Länder als gefährliche Hunderasse gebrandmarkt, obwohl es keinerlei wissenschaftliche Beweise für eine gesteigerte Gefährlichkeit dieser Hunde sowie der anderen bullartigen Terrierrassen gibt. In Deutschland ist seit Einführung der Rasse kein einziger Fall einer Verletzung eines Menschen durch einen Staffordshire Bullterrier bekannt, dennoch haben Hunde und Halter mit den Vorurteilen der aufgehetzten Bevölkerung und einschneidenden gesetzlichen Bestimmungen, wie wiederholte Wesenstest, Leinenpflicht, keine Beförderung durch öffentliche Verkehrsmittel, keine Unverletzlichkeit der Wohnung, Maulkorb- und Leinenzwang zu kämpfen. Nicht nur führende Verhaltenswissenschaftler bestreiten die Gefährlichkeit bestimmter Hunderassen, sondern auch zahllose englische Staffy-Halter und eine nicht von Hundebissen dezimierte englische Bevölkerung beweisen tagtäglich das Gegenteil, obwohl der Anteil an Staffordshire Bullterriern dort um ein Vielfaches höher ist.

Beschäftigt man sich mit den Umständen der Entstehung der Rasse und ihrer Entwicklung, dann wird schnell klar, dass der Staffordshire Bullterrier allein aus Gründen der Zuchtauswahl mitnichten dazu neigt, Menschen gefährlich zu werden. Der Staffy war anfangs ein Hund der Unterklasse. Wie auch in Deutschland lebten die Bergleute in Großfamilien auf engstem Raum zusammen und mit ihnen ihre Hunde. Ein Hund, der eine Gefahr für seinen Besitzer oder dessen Familie darstellte, lebte nicht lange genug, um diese Eigenschaft weiterzugeben, da er aus diesem Grunde getötet wurde. Jeder Hund, der zum Kampf antrat, musste vorher von seinem Besitzer abgeleckt werden, um zu beweisen, dass der Hund nicht mit Gift eingerieben worden war. Während des Kampfes mussten die Kontrahenten auch von Fremden immer wieder von einander getrennt werden können, dabei durften die Hunde nicht nach den Menschen beißen, taten sie es trotzdem, wurden sie disqualifiziert und verloren somit jeden Wert für ihren Besitzer, der sich einen unnötigen Fresser nicht leisten konnte.

Mit Verbot der Tierkämpfe, dem Beginn der organisierten Zucht im Kennel Club und der Änderung der allgemeinen Mentalität in Bezug auf den Hundekampf änderten sich auch die Kriterien, nach denen eine Zuchtauswahl getroffen wurde. Auf Hundeausstellungen sollten sich die Hunde zeigen und nicht mit einander kämpfen wollen, ebenso wollte der Liebhaber keinen Hund, der jeden Artgenossen bis aufs Blut bekämpfte, so dass sich die Zucht immer mehr an der Eignung zum Begleithund orientierte. Schon die enorme Beliebtheit der Hunde in ihrem Heimatland zeigt, dass dies ausgesprochen gut gelungen ist.

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Vom Wesen des Staffordshire Bullterriers

Der moderne Staffordshire Bullterrier zeichnet sich durch eine sehr hohe Reizschwelle, Ausdauer und Schmerzunempfindlichkeit aus und ist in der Regel sehr ausgeglichen, was auf sein Bulldog-Erbe zurückzuführen ist. Dennoch ist er aktiv, bis ins hohe Alter spielfreudig, temperamentvoll und sehr gelehrig, wenn man mit seiner partiellen Sturheit umgehen kann.

Trotz seiner geringen Größe eignet er sich für jede Art von Beschäftigung. Staffys werden erfolgreich im Hundesport, besonders im Begleit- und Fährtenhundewesen sowie beim Agility geführt. Auch als Therapiehunde lässt sich der Nanny-Dog einsetzen.  Im letzten Jahr wurde ein Staffordshire Bullterrier Weltmeister bei den Wettkämpfen der Rettungshunde. Leider verzichteten die Medien, darüber zu berichten, da sie wohl fürchteten, dass dies nicht in das heraufbeschworene Bild vom “Kampfhund” in der Bevölkerung passen und dieses aufweichen könnte.

Staffys sind sehr menschenfreundlich und begrüßen auch völlig Fremde wie gute Bekannte. Seine Eignung zum Wachhund ist daher eher gering, außerdem schlägt er von sich aus nur dann an, wenn es tatsächlich einen trifftigen Grund dafür gibt.

Der Lieblingsort eines Staffordshire Bullterriers ist bei seinen Menschen, die er gerne auf Schritt und Tritt verfolgt. Mit im Bett zu schlafen, ist daher Pflichtprogramm, wobei viele Rassevertreter dezent schnarchen, da beim Schlafen durch die recht starke Kiefermuskulatur und ein langes Gaumensegel deutliche Atemgeräusche entstehen können. Seine Anhänglichkeit und Verschmustheit macht ihn gänzlich ungeeignet für langes Alleinsein oder Menschen, die solche Nähe nicht ertragen können. Obwohl der Staffordshire Bullterrier gerne weite Strecken und lange ohne Ermüdung läuft, passt er sich seinen Besitzern hervorragend an und begnügt sich ausnahmsweise auch mal mit weniger Bewegung. Auf Beschäftigung durch Zieh-, Ball- und Suchspiele verzichtet er dagegen weniger gerne. Da Staffys viel Energie haben ist es trotzdem angeraten, den Hund körperlich und geistig auszulasten, damit er sich nicht selbstständig eine unerwünschte oder schädliche Betätigung sucht, wie das Abreißen von Tapete, zerreißen und fressen von Kleidungsstücken oder ähnliches. 

Der Pflegeaufwand des Hundes hält sich durch sein glattes und kurzes Fell, das in trockenem Zustand keinen Eigengeruch hat, in Grenzen. Lediglich während des Haarwechsels fällt dem Besitzer auf, wie viel Fell sein Hund wirklich hat.

Der Staffordshire Bullterrier neigt dazu, sehr menschbezogen zu sein und kann dadurch eifersüchtig reagieren. Auch Artgenossen gegenüber hat er eine sehr hohe Reizschwelle. Er sucht daher selten von sich aus Streit, geht aber auch keinem Streit aus dem Weg, wenn ein anderer es darauf anlegt. Die Rasse eignet sich weniger für die Haltung in größeren Rudeln, sondern eher zur Paarhaltung.

Die Jagdleidenschaft des Staffys ist wenig ausgeprägt. Bei entsprechender Erziehung kann schnell eine 100%ig Wildfestigkeit erreicht werden, wodurch sich Spaziergänge in wildreichen Gebieten, Zoobesuche und die Haltung von anderen Haustieren unkompliziert gestaltet.

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Gesundheit

Der Staffordshire Bullterrier ist generell schmerzunempfindlich und hart zu sich selbst. Sogar bei ernsthaften Erkrankungen dauert es wesentlich länger, bis der Hund deutlich anzeigt, dass er Schmerzen hat, als bei anderen Hunderassen. Der Hund hat verhältnismäßig dicke Haut. Sollte er sich eine Hautverletzung zuziehen, heilt diese sehr schnell. HD gibt es bei dieser Rasse so gut wie nie. Anfällig sind Staffys jedoch für Knie-Probleme. Als angeborener Defekt ist die Patella-Luxation zu nennen. Die Kniescheibe befindet sich nicht an der richtigen Stelle und ist nicht richtig befestigt,  so dass sie sich immer wieder hin und her bewegt, was dem Hund Schmerzen bereitet und operativ korrigiert werden muss. Durch das recht hohe Gewicht und manchmal ungünstige Hebelverhältnisse haben einige Rassevertreter ein erhöhtes Risiko für Kreuzbandrisse, die ebenfalls operativ behandelt werden müssen.

Wie viele andere kurzhaarige Terrier auch gibt es bei Staffordshire Bullterriern auch eine Allergie-Neigung. Wie beim Menschen auch sind Allergien selten heilbar, sondern werden mit Desensibilisierung, Kortisongabe oder Meidung des Allergens behandelt. Als gute Futterverwerter reagieren manche Hunde auch mit Ausschlägen oder Hyperaktivität auf zu hochwertiges Futter, was durch einen Futterwechsel behoben werden kann.

Manche Staffy-Linien vererben den sogenannten Canini-Engstand, eine Zahnfehlstellung, bei der die Fanzähne so eng stehen, dass sie den Hund am Gaumen verletzen. Durch Zahnspange oder Operation kann dieses Problem jedoch beseitigt werden.

Gerade im Heimatland gibt es einige Zuchtlinien, die eine zur Blindheit führende Augenerkrankung vererben, die progressive Retinaathropie. Bei Hunden mit einem hohen Weiß-Anteil kommt auch Taubheit vor.

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Wer eignet sich für die Haltung des Staffordshire Bullterriers

Staffordshire Bullterrier sind große Hunde in kleiner Verpackung. Wer diesen Hund halten möchte, sollte gute Nerven haben. Die braucht er jedoch nicht für den Umgang mit dem Hund, sondern für den Umgang mit seiner Umwelt. Die Haltung von sogenannten “Kampfhunden” ist in Deutschland so streng geregelt, dass man viele Hürden nehmen muss, um überhaupt eine Haltungserlaubnis zu bekommen. Diese Erlaubnis ist meistens zeitlich begrenzt und muss ein Hundeleben lang wieder und wieder erneuert werden, was auch mit Kosten verbunden ist. Kosten entstehen auch durch die vielerorts wesentlich höhere Hundesteuer für Listenhunde, die auch schon mal das 10fache des normalen Satzes ausmachen kann. Häufig dulden Nachbarn oder Vermieter keinen Listenhund, so dass man das Risiko eingeht, sein Dach über dem Kopf zu verlieren, weil man Liebhaber der falschen Hunderasse ist. Generell ist die Resonanz in der Bevölkerung auf alles, was laut den Medien ein gefährlicher Hund ist, negativ, so dass ein Einkaufsbummel, Kinder von der Schule abholen, mit dem Hund ein bekanntes Ausflugsziel besuchen usw. nicht möglich ist, oder zum Spießrutenlauf wird. Selbstständige gefährden sogar ihre Lebensgrundlage, Eltern riskieren die Freundschaften ihrer Kinder, weil man als “Kampfhund”-Besitzer von der Bevölkerung durch Aussagen von Medien und Politik als asozial, kriminell und gefährlich wahrgenommen wird.

Die Akzeptanz von normalem hündischen Sozialverhalten ist bei anderen Hundebesitzern häufig nicht mehr vorhanden, sobald es sich um einen Listenhund handelt. Sozialkontakt mit einem Listenhund erlauben die wenigsten Halter anderer Hunde, so dass es schwierig sein kann, dem Hund den nötigen artgerechten Kontakt mit Artgenossen zu ermöglichen. Besonders problematisch wird es, wenn der Hund Aggressionsverhalten zeigt, auch dann, wenn dies unblutig und absolut natürlich abläuft. In der Regel wird dies nicht als natürlich, sondern als übersteigert wahrgenommen und zur Anzeige gebracht, was in einer identischen Situation nur mit einer anderen Hunderasse nicht geschehen würde. Selbst wenn der angeleinte “Kampfhund” von einem Hund angegriffen wird und daraufhin mit normalem Verhalten reagiert, z.B.  knurrt oder sich gar zur Wehr setzt, hat dies häufig eine negative Reaktion, schlimmsten Falles eine Anzeige bis hin zur Wegnahme und Tötung des Hundes, zur Folge.

Reisen mit dem Staffordshire Bullterrier sind ebenfalls nur eingeschränkt möglich bzw. mit Aufwand verbunden, da bereits innerhalb Deutschlands durch die verschiedene Gesetzgebung der Länder unterschiedliche Regelungen für Listenhunde gelten. Die Einreise ins europäische Ausland kann sich ebenfalls als schwierig gestalten, da die Einreisebestimmungen für “Kampfhunde” häufig mit Auflagen verbunden sind oder nicht möglich ist.

Gerade durch das negative Bild in der Öffentlichkeit muss der Staffy-Besitzer besonders verantwortungsvoll sein und sich vorbildlich verhalten. Dazu gehört es, auch besonders rücksichtsvoll zu sein und alles zu tun, das Bild von dieser Hunderasse in der Öffentlichkeit zu verbessern.

Der Staffordshire Bullterrier ist zwar selbstbewusst, hart und gelassen, aber auch sensibel und feinfühlig, dem entsprechend sollte er auch behandelt werden.

Wer mutig, risikobereit, verantwortungsbewusst und nervenstark genug ist, um sich für einen Staffordshire Bullterrier als Partner zu entscheiden, wird mit einem ergebenen und treuen Freund belohnt, der dazu bereit ist, alles zu tun, um seinem Menschen zu gefallen, der jedem Fremden gegenüber grundsätzlich friedlich und freundlich gesinnt ist, wenn der es auch ist, und der sich jeder Lebenslage anpasst, solange er nur dabei sein darf.

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Weiterführende Literatur

Fleig, Dieter. 1988. Staffordshire Bullterrier. 1.Aufl. Mürlenbach: Kynos Verlag.

Bei diesem Buch handelt es sich um das Standard-Werk in Sachen Staffordshire Bullterrier. Der Autor war einer der führenden Experten für alle sogenannten “Kampfhundrassen”. Hier gibt er einen Überblick über Ursprung, Verwendung und Zucht des Staffy in seinem Heimatland und Deutschland.

Fleig, Dieter. 1981. Kampfhunde I. 1.Aufl. Mürlenbach: Kynos Verlag.

Hier findet sich alles über den geschichtlichen Ursprung und die Verwendung der sogenannten “Kampfhundrassen”. Das Werk ist hervorragend recherchiert und zahlreich illustriert. Dadurch entsteht ein äußerst plastisches Bild für das Verständnis der Rassegeschichte. Die Illustrationen stammen aus der umfassenden Sammlung des Autors und beinhalten auch sehr alte und seltene Stücke.

Fleig, Dieter. 1983. Kampfhunde II. 1.Aufl. Mürlenbach: Kynos Verlag.

Im zweiten Band der “Kampfhunde”-Reihe beschäftigt sich Dr. Fleig mit den einzelnen “Kampfhunde”rassen bis in die Moderne. Seine Umschau schließt Tibet-Mastiff und Bullterrier genauso ein wie Boxer und Dogge. Der Autor zeigt hier noch mal die verwandtschaftlichen Beziehungen der “Kampfhunde”-Familie sowie ihre gesellschaftliche Postion von früher bis heute auf.

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Weiterführende Informationsquellen und Adressen

Verein gegen die Diskriminierung von Hund und Halter e.V.
Dieser Verein hat es sich zum Ziel gesetzt gegen die Diskriminierung von Hunden und deren Haltern auf Grund von Rassezugehörigkeit oder ähnlichem vorzugehen.
Staffordshire-Hilfe
Die Staffordshire-Hilfe vermittelt Listenhunde in verantwortungsbewusste und geeignete Hände.
Bully in Not e.V.
Bully in Not e.V. vermittelt Listenhunde in verantwortungsbewusste und geeignete Hände.
Kampfschmuser
Hier finden Interessierte und Halter ein Portal für Gedankenaustausch, Aktuelles und Hilfreiche in Sachen Listenhunde.
Deutscher Club für Bullterrier e.V.; Weißdornweg 9; 67454 Haßloch; info@dcbt.de; www.dcbt.de
Der DCBT e.V. ist Mitglied im VDH e,V. und der älteste zuchtbuchführende Verein für die bullartigen Terrierrassen.
Gesellschaft der Bullterrier-Freunde e.V.; Georg-Zorn-Str. 32; 90765 Fürth;          www.gb-f.de
Die GBF e.V. ist Mitglied im VDH e,V. und der zuchtbuchführend für alle bullartigen Terrierrassen.

Für Informationen über die gesetzlichen Regelungen zur Haltung von Staffordshire Bullterriern in Ihrem Wohnort, wenden Sie sich bitte an Ihr zuständiges Ordnungsamt (Gemeinde-/Stadtverwaltung). Die Höhe der Hundesteuer können Sie in der Regel bei der Kämmerei/der Finanzabteilung Ihrer Gemeinde-/Stadtverwaltung erfragen. Informationen über die Gesetze des Bundes zu Haltung, Import usw. von “Kampfhunden” bzw. der Länder finden Sie in der Regel beim jeweiligen Innernministerium oder den Regierungspräsidien.

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Alle Rechte vorbehalten. Zuletzt geändert am: 06.04.2007 Bitte beachten Sie unseren Haftungsausschluss und unsere Hinweise zum Urheberrecht.

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